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Die kleine Mono-Skischule

Einfache Schwünge

(von unserem Moderator "Blackice")

Die Schwünge kann man sehr schön beim Monoskifahren einsetzen. Sehr elegant wirkt es, sich der Piste anzupassen und alle Schwünge je nach Bedarf einzusetzen.

Wer mit EINEM Mono-Ski einen Pflugbogen und Stemmbogen macht, kriegt von mir einen Kasten Glühwein! (aber nicht den Mono auseinanderschneiden) (Zitat: Blackice)

Bei vielen kurzen Schwüngen hintereinander bleibt der Oberkörper in der Fallinie wie ein Liftseil. Schultern und Hüfte drehen sich gegeneinander im Wechsel, d. h . Schultergegendrehung.

Kurven mit dem Monoski erfordern eine Einheit zwischen Material und Mensch. Kraftvoll eingeleitete Richtungswechsel wie beim Alpinski sind zu vermeiden, man sollte sich dem Monoski anpassen, ohne die Kontrolle zu verlieren.

Die Belastung ist auf dem Bergbein, das Talbein sollte nur mitgeführt werden oder durch Anziehen das Bergbein in der Bewegung unterstützen. Eine Belastung des Talbeines ist unbedingt zu vermeiden, dadurch überdreht der Monoski.

Ein besonderes Erlebnis ist das Tiefschneefahren, da hier die Belastung auf beiden Beinen gleich ist und der Monoski ein schwebendes Gefühl mit starker Auf- und Abbewegung ermöglicht. Auch schweren Schnee verdrängt der Monoski und ist hier viel einfacher und kraftfreier als Alpinski, ein Hängenbleiben oder Überkreuzen ist ausgeschlossen.

Bei jeder Technik müssen beide Knie unbedingt zusammen bleiben, auch beim Sturz und dürfen nicht gegeneinander arbeiten wie beim Knieeindrehen mit Alpinski.




Hochschwung

Drehung auf ebener Piste
Man fährt mit Vorlage und leicht gebeugten Knie auf die Kurve zu. Kurz vor der Kurve beugt man die Knie stärker, der Körper spannt sich. Zum Einleiten der Kurve macht man einen Stockeinsatz.

Jetzt erfolgt die Drehung: Man streckt sich Richtung Tal, entlastet dabei hinten und kann den Monoski somit leicht um die Kurve drehen.




Tiefschwung

Drehung auf ebener Piste
Man fährt mit Vorlage und leicht gebeugten Knie auf die Kurve zu. Kurz vor der Kurve richtet man sich auf. Zum Einleiten der Kurve macht man einen Stockeinsatz.

Jetzt erfolgt die Drehung: Durch deutliches Tiefgehen des talwärts gerichteten Oberkörpers wird der Monoski entlastet und dadurch die Drehung um die Kurve ermöglicht.



Ausgleichsschwung

Drehung auf dem Buckel
Man fährt mit dem Oberkörper in Richtung Tal, leicht in den Knien gebeugt auf den Buckel zu.

Der Buckel wird geschluckt, d.h. die Knie beugen sich am höchsten Punkt des Buckels stärker und der Oberkörper bleibt aufrecht bei minimaler Krümmung nach vorne, eine Haltung wie mit einem verschluckten Stock ist zu vermeiden. Auf dem obersten Punkt des Buckels macht man den Stockeinsatz zur Einleitung der Kurve.

Jetzt erfolgt die Drehung: Da der vordere und hintere Teil des Monoskis in der Luft sind, kann man ganz leicht drehen. Man fährt vom Buckel runter, dabei streckt man die Beine wieder, sodass der Oberkörper keine Hoch-/Tiefbewegung macht.

Je schneller man fährt, desto eher springt man von Buckel zu Buckel. Bei kleineren Buckeln fährt man direkt über den höchsten Punkt der Buckel, bei sehr großen Buckeln ist meist eine Spur zwischen den Buckeln, die bereits den Ausgleichsschwung durch Höhenunterschiede ermöglicht.



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