User
Passwort
Login
Password lost?
Registrieren

Equipment

The world Monoski Database

CC: by-nc-saFirst and biggest Monoski database ever!
(If you miss a manufacturer or monoski modell, let us know)

  • Contains all availlable data of all manufacturers of the world including historic manufacturers, that closed their doors or don't produce monoski anymore (like well known "Rossignol")
  • Contains every monoski model that has been produced or is currently availlable on the market, including detailled data and pictures.
  • Shows standardized reviews of testers worldwide (if you want to become a tester, too, register or log-in to our forum, state your testing experience and you are ready to go...)
  • Is maintained by the manufacturers themselves and provided with most actual information availlable. (Are you a manufacturer? If you don't have access to your own data, please contact us and we will give you a free account.)
  • Is totally free to use and for the public.
  • Is compleetely in English language.

 

 

Alles rund um die Ausrüstung zum Mono-Skifahren

Alle Hersteller: das Herstellerverzeichnis unserer Monoski Datenbank

Alle Monoskimodelle: die Übersicht aus unserer Monoski Datenbank

Alles über Bindungen und Bindungsmontage

Fanshop: alles was so dazu gehört: T-Shirts, Trikots, Jacken, Poloshirt, Tasse und Aufkleber....

Alles sonstige (Helme, Skiskiefel, Protektoren...)

 

 

Der Mono-Ski oder Monoski auch Monosi, Monoschi

Begriffliches

Das Wort "Mono" stammt aus der altgriechischen Sprache: "Monos" bedeutet Eins.
Das Wort "Ski" stammt aus der altnorwegischen Sprache: "Ski-eth" bedeutet (Holz-)Scheit oder Schneeschuh.

Der Begriff "Monoski" wird gleichbedeutend für die Alpinsportart genutzt (über den diese Site geht), wie auch im Wasserski (hier wird der Slalomski als "Monoski" bezeichnet - siehe http://www.wasserski-online.de/ ) oder auch im Handycapped Sport. Der Monoski ist hier zum einen ein Ski mit montiertem "Sessel" / Rollstuhl, als auch die Bezeichnung für Einbeinige Sportler. Der Monoski ist im Handycapped Sport eine Parolympics Disziplin. (siehe http://www.monoskikurs.de/ )

Weitere Definitionen finden sich bei Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Monoski

Hinweis: unsere Organisation verbindet im eigentlichen Sinne "nur" die Alpinspotler des Monoski, doch haben wir auch Mitglieder, welche entsprechend Wasserski fahren und Freunde aus dem Handycapped Sport, welche bei uns immer willkommen sind.

 

Historisches

1961 erfand Jack Marchand (USA) den Monoski, ein sehr breiter Ski, bei dem die Bindungen parallel nebeneinander montiert sind. 1969 machte der professionelle Surfer Jack Doyle (USA) den Monoski zu dem, was wir heute kennen. Er verwendete Stöcke und Materialien aus dem Bereich Alpinski.

Die Körperhaltung ist im Gegensatz zum Snowboard symmetrisch nach vorne gerichtet wie beim Skifahren, man benützt Skistöcke. Monoskifahren ist bestens für Tiefschnee und Buckelpiste geeignet. Diese Sportart ist knieschonend.

In den 1980ern hatte der Monoski den größten Boom, namhafte Hersteller wie Atomic, Blizzard, Fischer, Rossignol, Salomon hatten mindestens einen Monoski der Typen Origin Monoski zuerst, dann Pintail im Sortiment.

Der Mono-Ski ist nichts anderes als ein "normaler" Ski auch, nur etwas breiter und mit zwei Bindungen darauf.
Man fährt wie beim "normalen" Ski auch in Fahrtrichtung, also nicht wie beim Snowboard seitlich. Ebenso haben wir beim Fahren Stöcke in der Hand (Ausnahme siehe "Wings"), denn wir sind "Skifahrer" und keine "Boarder".

Selbstbauer verwenden gerne mal ein großes Snowboard als Mono-Ski, doch sind die Erfahrungen sehr unterschiedlich und wir raten im Allgemeinen von solchen Versuchen ab. Es gibt auch heute noch genug aktive Hersteller oder Gebrauchtmonos, um das richtige Modell zu finden. Der wichtigste Unterschied zu einem Snowboard ist nicht nur die Form, sondern auch die Brettspannung, die wie bei einem "normalen" Ski auch dafür sorgt, daß der Andruck des Mono-Ski auf Schaufel und Ende liegen. Außerdem sind Snowboards im Vergleich zu Mono-Skis wesentlich weicher und biegsamer, was besonders bei Tiefschneefahrten und im Eis eher nachteilig ist.

 

Vorgänger: Turmmono

Der als "Tummono" bekannte "Single-Ski" gilt experimentell als Vorgängerversion des Monoski. In den 70er Jahren haben einige verwegene Skifahrer die Herausforderung angenommen und sich auf einen einzelnen SKi zwei Türme (meistens aus Aluminium gefräßt) aufgebaut, auf denen dann die Bindungen montiert wurden.

Für schnelle Fahrten auf harter Piste ganz gut geeignet gilt dieser Knochenbrecher als Spaßgerät für härtere Fahrer. (Aktuell sind uns keine aktiven Fahrer bekannt.) Im Tiefschnee fehlt diesem Gerät allerdings die Auflagefläche, er ist daher dort nicht geeignet.

 

Bauformen

Pintal = Nagelschwanz die klassische Form.

Das Ende läuft schmal zu. Nicht sehr drehfreudig, aber guter Allroundski. Heute nicht mehr als Einsteigerski zu empfehlen. Alle (alten) Hersteller haben Pintails im Programm. Heute sind fast nur noch gebrauchte Rossignol Pintails oder neue Produktionen anderer Hersteller zu finden.

Swallow Tail = Schwalbenschwanz

Das Ende ist geteilt, daher der Name. Sehr schneller Mono-Ski, excellent für Tiefschnee, das die große Fläche optimalen Auftrieb verschafft, gleichzeitig der Schwalbenschwanz das Heck etwas einsinken lässt, somit die Spitze aus dem Tiefschnee gehoben wird. Aktuelle Modelle eignen sich sehr gut zum Carving, da durch die "schwachen Enden" der Ski gut in die Bogenform kommt. Durch Verbindung mit einem Stahlseil (wie bei Coda) wird eine Versteifung in Extremlage erzeugt. Aktuell produziert nur Coda (früher Yama-Tool) diese Form.

Hinweis: der Club besitzt einen Coda / Yama-Tool Schwalbenschwanz, der Mitgliedern als Leihski zur Verfügung steht und unter anderem bei allen unseren Treffen getestet werden kann. Bei Interesse bitte Kontakt aufnehmen.

 

Carver

Kkurzer, drehfreudiger Mono-Ski. Er setzt sich bei den "normalen" Fahrern immer mehr durch. Fast alle heute angebotenen Monoski werden als mehr oder minder stark taillierter Carvingski ausgeführt.

Im Tiefschnee durch den geringen Auftrieb etwas problematisch. Sehr gut als "Einsteigermono" geeignet.

Spoon = Löffel

Etwas kürzerer Pintail mit extrem breiter Schaufel. Daurch gut für Tiefschnee geeignet, aber dennoch drehfreudig weil kurz.

Sehr selten und für Anfänger nicht zu empfehlen, da sehr gewöhnungsbedürftig.

Parabolic Pintail

Hat eine taillierte Form wie der Carver, wobei die Taillierung vorne deutlich stärker ausgeprägt ist als hinten, um eine Mischung der Fahreigenschaften des Carvers und des Pintails zu erreichen Hersteller aktueller Modelle: z. B. Snowshark

Microboard

Eine besondere Bauform, die den Funfactor erhöhen soll. Der Ski hört sozusagen direkt hinter der Bindung auf.

Besonders Trickski und Buckelpiste sollen wegen der Drehfreudigkeit ein Vergnügen sein.

Monocross

Sehr kurzer, drehfreudiger Mono-Ski. Vorne stark, hinten weniger stark tailliert. Aktuell nur noch als Restposten, z.B: bei Duretski erhältlich.

Skwal

Die Mischung aus Snowboard und Mono-Ski wird mit und ohne Stöcken gefahren.

Die Stellung der Füße ist versetzt hintereinander (wie beim Snowboard), die Fahrtrichtung aber wie beim Mono-Ski vorwärts. Böse Zungen behaupten, das wäre die Evolution vom Mono-Ski zum Snowboard, bei dem die überflüssigen Stöcke endlich wegfallen - andere sehen darin die Bekehrung der "Seitwärtsfahrer". Fakt ist, daß Skwaler nicht so oft herumliegen, wie die Snowboarder.

Hinweis: hier gibt es eine eigene Comunity, die von unserem Mitglied Blackice betreut wird: http://www.monoski-skwal.com/

Swingbo

Zwei kurze Ski mit einem Kippmechanismus verbunden.

(Text von Schleibi) - Swingbo war so um 1985/1986 aktuell, die Dinger wurden mal auf irgendeiner BOOT in Düsseldorf für 199,- DM verschleudert. Fahrtechnisch ist ein Swingbo nur bedingt mit einem Snowboard zu vergleichen. OK bei beiden steht man quer zu Fahrtrichtung, damit hat es sich aber auch bei den Gemeinsamkeiten. Der Swingbo hat unter jeder Kufe eine senkrechte Führungskante (wie eine Finne bei Booten), hierdurch bedingt hält er trotz seiner Länge von nur 125 cm die Spur. Aber genau diese Führungskante macht es unmöglich den Swnigbo zu driften und damit um die Ecke zu bekommen. Man muss also immer dem "natürlichen" Radius folgen, welchen man durch stärkeres Aufkanten verringern kann. Aus diesem Grunde konnte man auf weiten Pisten (Tiefenbach-Gletscher Sölden) noch recht gut damit fahren, obwohl alles immer eine kippelige Sache ist. Aber normale Skigebiete mit ganz leichten Unebenheiten machen einem schon keine Freude mehr. Also nächste Hürde sind Schlepplifte anzusehen, damals leider noch die Mehrzahl in den Skigebieten.

Es gab jedoch von den Gebrüder Garhammer den Fuzzy Challenger, welcher zum einem ohne Führungskanten war und ca. 165 cm Länge hatte. Weiterhin hatte der die Halteschlaufen bzw. Snowboard ähnliche Bindungen auf Platten, welche sich wie eine Sicherheitsbindung sogar im Auslösewert einstellen ließen. Den Challenger konnte man zusätzlich noch auseinanderbauen und dann auf den beiden Einzelkufen problemlos liften, während man den kompletten Klappmechanismus in den Händen hielt. Hatte mal die Gelegenheit in Italien so ein Ding zwei Abfahrten bewegen zu können, genial!

Wenn nicht in Sölden mir der Mono über den Weg gelaufen wäre, hätte ich mir so einen Challenger neu gekauft. Falls irgendjemand so ein Teil hat oder weiß wo sich noch eins befindet, einfach bei uns melden.

Twinblade

Eigentlich kein Monoski mehr, da es definitiv zwei Spuren zieht, aber dem Fahren auf dem Mono sehr ähnlich ist, ist dieses Skigerät. Eine relative Neuentwicklung aus Österreich. Mit zwei Stangen und Gelenken sind die Carving-Ski miteinander verbunden.

Auch hier gibt es den Vorteil, daß sich die Ski nicht überkreuzen oder auseinandergerissen werden können. Das Fahrgefühl gleicht dem Monoskifahren mit breiten Beinen. Sozusagen ein "Zwischending zwischen Doppellatte und Mono". Definitv aber ein interessantes Trainingsgerät. Sobald wir bessere Bilder und Infos haben werden wir diese hier veröffentlichen.

 

Mono-Ski.org - deutschsprachige europäische Monoski Organisation und Verband.
Email: info@mono-ski.org

Diese Seite erreichen Sie auch online unter
http://www.mono-ski.org/equipment/index.php

Scannen Sie unsere QR Codes mit Ihrem Fotohandy und gelangen Sie bei bestehender Internetverbindung direkt auf diese Webseite.