User
Passwort
Login
Password lost?
Registrieren
Montage vor oder hinter dem Neutralpunkt

Neutralpunt?

Bindungsmontage

Bei der Bindungsmontage sind auf mehrere Punkte zu achten, die u.a. im Artikel zum Thema Bindungsplatten bereits angesprochen wurden. HIer noch einmal die Erläuterung zu einigen Begriffen und Knackpunkten bei der Montage von Bindungen auf dem Monoski.

Generell gilt aber bei Montagen der Bindunge, gleich welche Stellung, welche Position und welches Bindungsmodell: eine individuelle Montage nach den Wünschen des Monoskifahrers sollte nicht von einem Billig-Schrauber gemacht werden, der die Bindungen nach Schablone auf dem Neutralpunkt hinklatscht oder meint, ein Monoski wäre auch nix anderes als ein Snowboard.
Der Monteur sollte auf jeden Fall die genaue Position, Stellung und Maße der Schuhe mit dem Kunde absprechen.

Die Bindungsmontage auf demMonoski ist - definitiv - Individualanfertigung.
Bei der Montage sollten daher die Schuhe mitgegeben werden.

 

Bindungsposition (vor oder hinter dem Neutralpunkt)

Bei diesem Bild sieht man deutlich, daß der "Neutralpunkt" gar nicht so bedeutungsvoll ist, wie es klingt. Oder anders ausgedrückt, er ist tatsächlich neutral. Das heißt aber im Umkehrschluss, daß jeder individuell von diesem Neutralpunkt nach seinen Vorlieben abweichen kann (und sollte, sofern es beim Fahren hilft.)

Die drei Monoski sind fast gleich lang, dennoch sind die Bindungen unterschiedlich montiert.

Auch gut zu sehen: der Sonnenblumenmono von White Knuckle und der "TT Hammer" (Snowshark) haben beide eine Bindung mit Bindungsplatte, der "Magnum" (Duret) nicht.

 

A-Stellung / V-Stellung (Toe-Together vs. Heel-Together)

"Früher war alles besser" - da wurden die Bindungen einfach an der Außenkante orientiert montiert. Bei der Pintailform des Monoski ergab sich damit die sog. "V-Stellung" bei welcher die Fersen enger zusammen stehen, als die Fußspitzen. Dies war auch leicht zu realisieren, denn die weit verbreiteten Heckeinsteiger waren doch recht schmal und hatten genug Platz.

Mit den breiteren Schuhen der heutigen Generation, vor allem aber mit den "Semi-Soft-Boots", die extrem breit im Knöchelbereich sind ist dies so nicht mehr möglich. Deswegen werden die Bindungen heute am besten mit eingesetzten Schuhen (mit denen gefahren wird) positioniert. Dies gewährleistet genug Abstand zwischen den Knöcheln, damit die Schuhe nicht aneinander scheuern oder gar sich in den Bindungen verkanten. Auf der anderen Seite aber können die Bindungen damit so eng wie möglich montiert werden, welches den maximalen Bereich zur "Boot-Out" Prävention bietet (also weg von der Kante).

Mit einem weiteren Trick kann man sogar für zusätzliche Beinfestigkeit sorgen: die Bindungen werden nun in "A-Stellung" oder "Tip together" - Fußspitze zusammen montiert. Dabei werden die Bindungenso montiert, daß die Schuhe (und Füße) leicht vorne zusammen gehen. Man kann das Ergebnis gleich verstehen, wenn man sich einmal hinstellt, die Füße nebeneinander, wie im Monoski, jedoch die Fersen leicht auseinander. Nun leicht in die Knie gehen - gleich ist zu spüren, wie sich die Knie zusammen drücken. Das bietet zusätzliche Beinstabilität.
Die A-Stellung möchte ich (Dropman) persönlich allen Einsteigern und Anfängern empfehlen. Sie stabiliesiert nicht nur die Beine zusätzlich, sondern hilft auch sehr das "Mono-Gesetz Nr. 1" zu befolgen: "Was immer du machst, mache es mit geschlossenen Beinen!"

Für Fortgeschrittene der Tip: A-Stellung ist toll, aber kein muss. Wer schon viele Jahre auf dem Mono steht möchte sich wohl nicht umgewöhnen.

 

 

Mono-Ski.org - deutschsprachige europäische Monoski Organisation und Verband.
Email: info@mono-ski.org

Diese Seite erreichen Sie auch online unter
http://www.mono-ski.org/equipment/bindung/montage.php

Scannen Sie unsere QR Codes mit Ihrem Fotohandy und gelangen Sie bei bestehender Internetverbindung direkt auf diese Webseite.